Komm Deinem Feindbild auf die Schliche!

Bist Du in Frieden mit Dir oder verspürst Du einen inneren Widerstand gegen Ungerechtigkeiten, die auf dieser Welt passieren? Bist Du vielleicht emotional beteiligt oder geht Dir sprichwörtlich betrachtet die Galle hoch über Unverständnis und unfaires Verhalten? Dann wisse, dass ein innerer Widerstand, der sich oftmals in Groll äußert, Dich nicht weiterbringt und Du Dir dabei selbst keinen Gefallen machst.
Warum das so ist, erfährst Du in diesem Blogbeitrag!

Doch zuerst: Was ist ein Feindbild?
Mit Feindbild wird im Allgemeinen ein soziales Deutungsmuster gegenüber anderen Menschen, Menschengruppen, Völkern, Staaten oder Ideologien bezeichnet, das auf einer Schwarz-Weiß-Sicht der Welt beruht und mit negativen Vorstellungen, Einstellungen und Gefühlen verbunden ist.

Die Gefahr ist, dass man aus Groll, Verzweiflung, Angst usw. die Schuld bei anderen Menschen bzw. Dingen sucht und dadurch ein Feindbild kreiert. Dieses Feindbild bekommt durch die ständige Ablehnung eine große Menge an Aufmerksamkeit. Durch den inneren Widerstand wird das Feindbild immer größer und es kommt zu einer Verstrickung. Wut, Ignoranz, Anhänglichkeit, Feindseligkeit, Eifersucht und Stolz wirken toxisch auf Dich und sind die Wurzel von Leid.

Stell Dir folgende Fragen:

  • Was lehnst Du ab?
  • Was verurteilst Du?
  • Wo gehst Du in den Widerstand?
  • Wogegen leistest Du jetzt Widerstand?
  • Welche Zustände und Personen bewertest Du noch?
  • Was lässt Du wieder nicht zu?
  • Wofür ergreifst Du Partei?
  • Was hast Du mit diesen Zuständen zu tun?
  • Was bewirken Deine Glaubenssätze, Überzeugungen, Gefühle und Handlungen?

Bedenke, dass es keine Schuld gibt! Auf dieser Welt gibt es nur Ursache und Wirkung! In einen meiner nächsten Beiträge erkläre ich, was es mit dem Gesetz von Ursache und Wirkung auf sich hat.
Wisse, dass ALLES seine Berechtigung und seinen Sinn hat, auch wenn dieser im ersten Moment nicht so erkennbar ist.
Versuche eine neutrale Haltung einzunehmen und erkenne, dass ALLES im Leben zwei Seiten (sowohl positiv als auch negativ) hat.
Begib Dich in die Beobachter-Rolle und Du wirst sehen, dass Ablehnung, Widerstand und Bewertung weichen.
Die Lösung sollte nie auf negativen Gefühlen (Hass, Gewalt, Aggression und Bewertungen) beruhen, sondern mit einer guten Portion Kreativität und Humor verbunden sein.
Es ist wichtig, initiativ im Sinne Deiner Werte zu handeln und auch andere dazu zu motivieren. Verzichte dabei auf Bewertungen, gehe konstruktiv vor!

Sokrates betont, dass es wichtig ist, die Energie nicht auf das Bekämpfen des Alten zu fokussieren, sondern auf das Erschaffen des Neuen.
Bevor Du etwas Neues erschaffen kannst, ist es sehr wichtig, die Situation so wie sie ist anzunehmen. Durch den Prozess des Annehmens kannst Du Frieden mit Dir und der Situation schließen. Dadurch ergeben sich Lösungen und Impulse und etwas Neues kann entstehen.

Falls Du Fragen dazu hast, verwende gerne die Kommentare unter dem Blogbeitrag!

Schau Dir einen meiner letzten Beiträge zum Thema Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg an! Klicke hier, um dorthin zu gelangen!

Alles Liebe und stay WISDOMed, eure Ria Anja Maria

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